Langenfeld: Glückliches Ende einer Vermisstensuche

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Ein Brandschützer der Feuerwehr. Foto: Volkmann/symbolbild
Ein Brandschützer der Feuerwehr. Foto: Volkmann/symbolbild

Langenfeld. Am Montagabend ist die Feuerwehr Langenfeld um kurz vor 20.30 Uhr zu einem Rettungseinsatz an die Wolfhagener Straße ausgerückt. 

Die Langenfelder Brandschützer retteten einen 85-Jährigen. Der an Demenz erkrankte Mann hatte nach einem Bericht von der Feuerwehr gegen 17 Uhr seine Ehefrau angerufen. „Laut eigenen Angaben wäre er irgendwo im Bereich der Wolfhagener Straße in oder an einem Wald gestürzt“, hieß es. Genauere Angaben konnte der Mann jedoch nicht machen. Rund eine Stunde lang suchte die Frau nach ihrem Mann, dann rief sie die Polizei.

Die einsetzende Dunkelheit und der zunehmende Regen erschwerte es den Beamten, den 85-Jährigen zu finden.

„Um 20:27 Uhr wurde die Feuerwehr Langenfeld in die Suche mit eingebunden“, so die Wehr. Um kurz nach 21 Uhr erhöhte man die Alarmstufe aufgrund der Größe des Suchgebietes. Zusätzlich zu den an der Einsatzstelle aktiven hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr wurden die freiwilligen Kräfte sowie die Drohnen-Staffel der Feuerwehr Erkrath zum Einsatzort beordert.

Am Boden suchten die Retter mittels Wärmebildkameras. „Der immer mehr aufweichende Boden erschwerte das Vorankommen ungemein“, so die Feuerwehr. Zusätzlich startete man eine Drohne, die Wärmebilder aus der Luft lieferte.

Die Maßnahme hatte letztendlich Erfolg: „Gegen 21.09 Uhr konnte der Drohnenpilot eine unklare Wärmesignatur ausfindig machen“, teilt die Feuerwehr mit. Die Einsatzkräfte am Boden wurden an die Einsatzstelle gelotst. Dort konnten Sie den leicht verletzten, aber bewegungsunfähigen Rentner finden.

Der Mann wurde mit einem offroadfähigen Einsatzfahrzeug zu einem Rettungswagen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.