Zweitliga-Schlusslicht Bielefeld hofft auf Coup in Stuttgart

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Arminia Bielefelds Trainer Daniel Scherning.
Arminia Bielefelds Trainer Daniel Scherning. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

Bielefeld (dpa) – Arminia Bielefelds Trainer Daniel Scherning sieht das Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart als Chance auf eine Trendwende im derzeit grauen Liga-Alltag. «Wir haben das in Bielefeld schon erlebt, dass man sich in diesem Wettbewerb auch aus schwierigen Phasen kämpfen und befreien kann», sagte der Coach des Zweitliga-Schlusslichts voller Hoffnung auf einen Coup seines Teams am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) im Duell mit dem favorisierten Bundesligisten.

Der 38 Jahre alte Nachfolger von Uli Forte sehnt ein Erfolgserlebnis herbei, das seiner Mannschaft Mut für das richtungsweisende Meisterschaftsspiel am Samstag daheim gegen den FC St. Pauli macht: «Wir sind uns der Wichtigkeit dieser Woche bewusst, auch mit Blick auf Samstag. Das Spiel morgen ist eine Chance für uns als Mannschaft und als Verein. Ich brauche kein Geheimnis daraus machen, dass wir weiterkommen wollen.»

Nach Einschätzung Schernings ist jedoch eine deutliche Leistungssteigerung nötig, um in Stuttgart zu bestehen: «Die Spiele, die sie verloren haben, haben sie oft hinten raus knapp verloren. Zuletzt konnten sie Selbstbewusstsein tanken und sind aktuell brutal stark. Wir müssen unsere Sachen auf den Platz bekommen, wenn wir eine Bundesliga-Mannschaft schlagen wollen.» Eine umfassende Rotation mit Blick auf die Partie gegen St. Pauli zieht der Coach offenbar nicht in Erwägung. Die hohe Belastung in der englischen Wochen sieht er nicht als großes Problem: «Seitdem ich hier Trainer bin, erlebe ich eine sehr fitte Mannschaft, auch die Laufdaten passen in den Spielen. Deshalb mache ich mir nicht allzu viele Sorgen zu dem Thema.»