Nebel macht Probleme: «Ball fast nicht mehr gesehen»

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Dominique Heintz in Aktion.
Dominique Heintz in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Spiesen-Elversberg (dpa) – Der Pokalfight zwischen Drittliga-Tabellenführer SV Elversberg und Bundesliga-Schlusslicht VfL Bochum (0:1) ist von immer stärkerem Nebel in der Gemeinde im Saarland beeinflusst worden. «Ich habe unsere vordere Reihe nicht mehr gesehen. Ich habe den Ball fast nicht mehr gesehen», sagte Bochums Abwehrspieler Dominique Heintz nach der Partie am Dienstagabend. Während der zweiten Halbzeit wurde es immer nebliger. Manche Akteure hatten zunächst Pyrotechnik vermutet, sich damit aber getäuscht. «Ich konnte auch nichts mehr sehen», sagte Elversbergs Cheftrainer Horst Steffen.

«Der Schiedsrichter hat gesagt, in der Verlängerung wäre es schwierig gewesen», schilderte Heintz. Diese war nach dem Siegtor von Bochums Kapitän Anthony Losilla (85. Minute) aber nicht mehr nötig. Die beiden Trainer hatten ein offenes Spiel erlebt. «Es war ein typischer Pokalfight», sagte Bochums Coach Thomas Letsch, der den zweiten Erfolg im vierten Spiel feiern durfte und den VfL «den glücklichen Sieger» nannte. Trainerkollege Steffen sagte: «Wir haben mega dagegengehalten. Über das Ergebnis sind wir alle traurig, das nervt. In den nächsten Tagen wird eher der Stolz überwiegen.»