Wieder Aussetzer von Regensburgs Torwart Stojanovic

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Der Regensburger Torhüter Dejan Stojanovic reagiert nach dem 0:3.
Der Regensburger Torhüter Dejan Stojanovic reagiert nach dem 0:3. Foto: Daniel Löb/dpa

Regensburg (dpa) – Die Schuld für das erste Gegentor im DFB-Pokal-Duell gegen Fortuna Düsseldorf übernahm SSV Jahn Regensburgs Torwart Dejan Stojanovic ohne Umschweife. «Ich bin voll enttäuscht. Es nimmt sicher jeden mit, wenn man so einen Fehler macht. Ich hatte es mir anders vorgenommen, ich habe von Anfang an versucht, da zu sein und der Mannschaft zu helfen», sagte der Österreicher nach dem 0:3 (0:3) am Mittwochabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen die überlegenen Gäste. Der Treffer gehe «auf meine Kappe.»

Der Regensburger Schlussmann ließ bei freier Sicht einen im Grunde harmlosen Fernschuss aus rund 24 Metern von Kristoffer Peterson in der fünften Minute durch die Arme ins Tor kullern. «Er springt höher auf als erwartet und dann geht er mir über die Hand», beschrieb Stojanovic  den frühen Rückstand. Er selbst wolle diese Szene «so schnell wie möglich abschütteln.»

Die Regensburger kassierten wenige Minuten später durch Dawid Kownacki (16.) das nächste Gegentor. Nach einer Doppelchance von Kaan Caliskaner (39., 41.) sorgte der Fortune Emmanuel Iyoha (45.+1) kurz vor der Pause für den endgültigen K.o.

«Wir haben das Spiel in der ersten Viertelstunde verloren, wo wir gar nicht da waren», kritisierte Jahn-Coach Mersad Selimbegovic seine Mannschaft. Der Blitzrückstand  sei jedoch ein «grober Fehler», wie es der Trainer ausdrückte. «So ein frühes Gegentor zieht dir den Zahn», meinte Verteidiger Steve Breitkreuz.

Es war nicht der erste dicke Patzer von Stojanovic in dieser Saison. Erst vor wenigen Wochen hatte sich der Nachfolger von Alex Meyer bei einem gegnerischen Abschlag stark verschätzt und dadurch das entscheidende Gegentor gegen den 1. FC Magdeburg (0:1) verursacht. Die Szene ist auf dem Videoportal Youtube ein Hingucker.