Der „Erinnering“ 2020 wurde enthüllt

68
Dieter Heinemann, Anita Schäfer (
Dieter Heinemann, Anita Schäfer ("Aule Mettmanner"), Rüdiger Heidenreich (Neanderthal-Stadt Marketing-Arbeitskreis), Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, Professor Dr. Bernd Günter (Sprecher des Arbeitskreises), Wilhelm Seibel (mono GmbH) und Wolfgang Busch (Arbeitskreis) bei der Einweihung des Jahresrings 2020 des Wachsenden Denkmals "Erinnering". Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. 125 Jahre Seibel-Bestecke ME, Abriss der Posthalterei, 60 Jahre Bürgerverein Metztkausen, Corona-Lockdown, Regiobahn bis Wuppertal – das sind die fünf Mettmanner Ereignisse des Jahres 2020, die von rund 400 Bürgerinnen und Bürgern ausgewählt wurden und es auf den Jahresring 2020 des Denkmals „Erinnering“ geschafft haben.

Mit einjähriger Verspätung haben Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, Wilhelm Seibel vom Familienunternehmen mono GmbH, dem Sponsor des Rings, Professor Dr. Bernd Günter, Sprecher des Marketing-Arbeitskreises „Neanderthal-Stadt“ und weitere Arbeitskreismitglieder den Jahresring am Freitag auf dem unteren Lavalplatz enthüllt. Corona und Personalprobleme bei der Gießerei waren für die zeitliche Verzögerung verantwortlich.

Professor Günter dankte der Familie Seibel für das Sponsoring, Bürgermeisterin Pietschmann, die das Projekt unterstützt, der Gießerei Kayser und dem Mettmanner Unternehmen Fondium, in dessen Lehrwerkstatt die Buchstaben auf die Ringe gesetzt werden sowie dem städtischen Baubetriebshof, der bei der Installation kräftig mitgeholfen hatte. Sein Dank galt aber vor allem auch den Bürgerinnen und Bürgern, die sich wieder zahlreich an der Abstimmung für den Jahresring 2022 beteiligt hatten.

Aus acht Vorschlägen, die der Marketing-Arbeitskreis zusammengetragen hatte, konnten die Teilnehmenden ihre Themen des Jahres auswählen. Die Abstimmung für den Jahresring 2021 ist bereits abgeschlossen und der Arbeitskreis hat schon einen Sponsor für den neuen Ring gefunden. Er wird voraussichtlich nächstes Frühjahr gesetzt. Und auch für die zwei drauffolgenden Jahre hat der Arbeitskreis zwei mögliche Geldgeber an der Hand, berichtete Professor Günter, der geistige Vater des Denkmals.

„Es ist das einzige wachsende Denkmal auf der Welt. Ich bin stolz darauf, dass wir es in unserer Stadt haben. Es trägt einen Teil unserer Stadtgeschichte in den Alltag. Das finde ich großartig“, sagte Bürgermeisterin Pietschmann und dankte dem Unternehmer Wilhelm Seibel sowie dem Arbeitskreis und den „Aulen Mettmanner“, die das Projekt ebenfalls finanziell unterstützen.

Die „Erinneringe“ sind ein Denkmal, das seit 2004 dokumentiert, was in Mettmann passiert. Dabei geht es nicht ausschließlich nur um große, für die Stadt denkwürdige Ereignisse, sondern auch um das, was die Menschen in einem Jahr in der Stadt besonders beschäftigt und bewegt hat.