Dritter Geflügelpest-Fall: 8700 Tiere getötet

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Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk».
Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk». Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Verl (dpa/lnw) – Im Kreis Gütersloh ist binnen weniger Tage ein dritter Ausbruch der Geflügelpest bestätigt worden. Betroffen sei eine Haltung in Verl mit rund 5900 Hühnern, etwa 1100 Gänsen und 1700 Enten, teilte der Kreis am Freitag mit. Der gesamte Bestand sei getötet worden. Beim ersten Ausbruch im Kreis Gütersloh am vergangenen Wochenende war eine Haltung in Rietberg betroffen. Der zweite Fall war ein kleinerer Bestand ebenfalls in Verl.

In NRW war Anfang Oktober erstmals seit einem halben Jahr wieder die Geflügelpest aufgetreten. Betroffen war eine Hobbyhaltung in Bottrop.

Die Geflügelpest ist eine durch Viren ausgelöste, sehr ansteckende Infektionskrankheit für Nutzgeflügelarten und andere Vögel. Das Ansteckungsrisiko für Menschen gilt als gering.