Für Union soll es in Bochum «eklig» werden: VfL mit Optionen

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Die Bochumer Spieler freuen sich nach ihrem Sieg.
Die Bochumer Spieler freuen sich nach ihrem Sieg. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

Bochum (dpa) – Schlusslicht VfL Bochum will Spitzenreiter Union Berlin in der Fußball-Bundesliga einen unangenehmen Tag bereiten. «Es muss eklig sein, bei uns zu spielen, genauso wie es für uns und andere eklig ist, an der Alten Försterei zu spielen», sagte VfL-Trainer Thomas Letsch vor dem Heimspiel des VfL am Sonntag gegen die «Eisernen». Der neue Bochumer Coach zieht Optimismus aus den jüngsten Erfolgen des Tabellenletzten im DFB-Pokal in Elversberg (1:0) und in der Liga daheim gegen den 1. FC Köln (1:1) und Eintracht Frankfurt (3:0). Man müsse sich «nicht verstecken», jeder Sieg müsse «Selbstvertrauen» geben.

Union Berlin sei laut Letsch unter Trainer Urs Fischer aber zu einer schwer zu lösenden Aufgabe geworden. «Sie spielen klaren einfachen Fußball, wo jeder weiß, was zu tun ist – schnörkellos, nix Kompliziertes. Die Chancen, die wir kriegen, müssen wir nutzen», sagte der VfL-Trainer.

Union ist in den vergangenen fünf Spielen ohne Gegentor, in der Bundesliga gab es in bisher zehn Spielen nur 6 Gegentreffer. Der Kontrast dazu ist der VfL mit 27 Gegentoren. «Wir müssen das hinten in den Griff kriegen. Das ist die Basis, wie gegen Frankfurt», sagte Letsch mit Blick auf den ersten Saisonsieg.

Personell kann der VfL wieder auf Innenverteidiger Konstantinos Stafylidis und Torhüter Michael Esser, Vertreter von Stammkeeper Manuel Riemann, zurückgreifen. Fehlen wird gegen Union Stürmer Simon Zoller.