Nach der Flut: 1,9 Milliarden für Wiederaufbau bewilligt

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Die bei der Flut zerstörte historische Bogenbrücke über die Ahr in Rech erinnert viele Bewohner noch immer an die Gewalt der Wassermassen, die den Ort im Juli 2021 überflutet hatten.
Die bei der Flut zerstörte historische Bogenbrücke über die Ahr in Rech erinnert viele Bewohner noch immer an die Gewalt der Wassermassen, die den Ort im Juli 2021 überflutet hatten. Foto: Boris Roessler/dpa/Boris Roessler/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im Juli vergangenen Jahres hat das Land rund 1,9 Milliarden Euro an Hilfen für Kommunen, Unternehmen und Privatleute bewilligt. Das teilte Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Freitag in Düsseldorf dem Landtag mit.

Mehr als 20 900 Anträge seien bislang von betroffenen Bürgern gestellt worden. Davon seien 19 700 bewilligt oder im Bewilligungsprozess und 568 Millionen Euro ausgezahlt worden oder in der Auszahlung. Der größte Posten ist mit 1,18 Milliarden Euro der Wiederaufbau beschädigter Infrastruktur.

Bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 waren allein in NRW 49 Menschen gestorben. Zehntausende Menschen waren betroffen. Bund und Länder stellten für den Wiederaufbau insgesamt rund 12,3 Milliarden Euro bereit.