17-Jähriger verursacht Autounfall: Zuvor Senior getötet?

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Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht.
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Menden (dpa/lnw) – Ermittlungen nach einem Autounfall haben einen 17-Jährigen aus dem Sauerland in Untersuchungshaft gebracht – allerdings wegen Totschlagsverdachts. Der junge Mann war in Menden mit seinem Wagen gegen eine Leitplanke geprallt, das Fahrzeug überschlug sich mehrfach, wie die Polizei im Märkischen Kreis am Montag berichtete. Der 17-Jährige, der keinen Führerschein hatte, kam am Samstag schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Dortmund. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass das Auto auf einen 83-Jährigen zugelassen war, der später tot in seiner Wohnung gefunden wurden. Es gebe Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung als Todesursache.

Eine Mordkommission nahm die Arbeit auf. Wegen des dringenden Verdachts, Totschlag und Diebstahl begangen zu haben, ordnete ein Gericht U-Haft gegen den Jugendlichen an. «Der 17-Jährige hat sich zu den Tatvorwürfen bislang nicht eingelassen», teilte die Polizei mit. Weitere Angaben wollte sie zunächst nicht machen.