Essener Kammerorchester feiert Debüt in Heiligenhaus

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Gerhard Schnitzler ist einer der Musiker, die in Heiligenhaus mit dem Kammerorchester auftreten. Foto: privat
Gerhard Schnitzler ist einer der Musiker, die in Heiligenhaus mit dem Kammerorchester auftreten. Foto: privat

Heiligenhaus. Das Philharmonische Kammerorchesters gastiert zum ersten Mal in Heiligenhaus: Am Samstag, 12. November, ab 19.30 Uhr gibt es die Premiere in der Aula des Immanuel-Kant Gymnasiums.

Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart, zwei Künstlerpersönlichkeiten, die klassische Musik bis heute prägen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das Philharmonischen Orchester Essen sich an dem Repertoire der beiden bedient. Auf dem Programm stehen das Divertimento KV 251 von Wolfgang Amadeus Mozart, das sogenannte „Nannerl Septett“, das Konzert für Oboe und kleines Orchester von Richard Strauss und die Jupitersinfonie von Mozart.

Als Solist tritt der langjährige Solooboist des Philharmonischen Orchesters Essen und seit 1986 in Heiligenhaus ansässige Gerhard Schnitzler auf. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, dass die Premiere des Philharmonischen Kammerorchesters Essen in Heiligenhaus gefeiert wird. Das Augenmerk des Philharmonischen Kammerorchesters Essen liegt darauf, klassische Konzertmusik vorwiegend außerhalb der großstädtischen Zentren zu Gehör zu bringen. Der Dirigent an diesem Abend ist Thorsten Stepath.

Thorsten Stepath und Gerhard Schnitzler freuen sich, ein Programm präsentieren zu können, das sehr gut in unsere Zeit passt: die Jupitersinfonie und das Oboenkonzert entstanden 1788 und 1946 in einer von Krieg überschatteten Zeit. Trotzdem strahlen beide Werke eine Zuversicht und Heiterkeit aus, die wir in unserer Zeit auch sehr gut gebrauchen können.

Den Heiligenhauser Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit geboten, bei einem Probebesuch mitzuerleben, wie ein klassisches Konzertprogramm erarbeitet wird. Die Lehrkräfte können sich bei Interesse an das Kulturbüro wenden.

Unterstützt wird das Programm durch eine Förderung der Thormählen-Stiftung.

Tickets gibt es an allen Neanderticket Vorverkaufsstellen (u.a. Reisebüro im Rathaus-Center), online auf www.neanderticket.de sowie im Kulturbüro im Rathaus Innenhof. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 20 Euro oder an der Abendkasse 25 Euro.