165 Drohungen und Gefährdungen gegen Justiz-Beschäftigte

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Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal.
Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – In Nordrhein-Westfalen sind in vergangenen Jahren 165 Bedrohungen und Gefährdungen von Richtern, Staatsanwälten und anderen Justizbeschäftigten registriert worden. Das erklärte das NRW-Justizministerium am Mittwoch auf eine Anfrage der AfD-Fraktion.

Ein Höhepunkt der Vorfälle war demnach das Jahr 2019 mit 59 berichteten Sachverhalten. Seitdem seien die Vorfälle rückläufig. Erfasst sind die Jahre seit 2018. Neben Staatsanwälten und Richtern zählten auch Rechtspfleger, Amtsanwälte, Wachtmeister und sonstige Gerichtsmitarbeiter zum Kreis der Betroffenen.

Um Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen zu begegnen, stehe ein breites Instrumentarium zur Verfügung. Das reiche von anonymisierten Dienstzimmern bis hin zu Polizeischutz.