Ford beendet Fiesta-Produktion ein Jahr früher als geplant

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Das Ford-Logo ist am Werk in Köln zu sehen.
Das Ford-Logo ist am Werk in Köln zu sehen. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Köln (dpa/lnw) – Der Autobauer Ford wird die Produktion des Kleinwagens Fiesta in Köln ein Jahr früher einstellen als bisher geplant. Die Produktion werde im Juni kommenden Jahres auslaufen, teilte die Ford-Werke GmbH am Mittwoch mit. Ursprünglich sollte der Kleinwagen bis 2024 in Köln vom Band laufen. Ein Stellenabbau sei mit dem Schritt aber nicht verbunden, betone das Unternehmen. Der Fiesta mache Platz für das neue E-Fahrzeug, das ab Ende 2023 in Köln produziert werde.

Ford habe bereits im Sommer nach den Werksferien mit einer Trainingsoffensive für die Mitarbeiter begonnen. Über 3200 Beschäftigte würden sukzessive auf die Fertigung der neuen E-Fahrzeuge und den Umgang mit der Hochvolttechnik vorbereitet.

Insgesamt wurden weltweit seit 1976 über 22 Millionen Fiestas produziert. Doch waren die Verkaufszahlen zuletzt deutlich rückläufig. Ford hatte erst im Frühjahr ein milliardenschweres Investitionspaket angekündigt, mit dem das Kölner Werk auf die Produktion von E-Autos vorbereitet werden soll.