Kreis Mettmann jetzt Partner der Kompetenzregion Wasserstoff

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Die H2KR dient den beteiligten Projektpartnern als Netzwerk- und Austauschplattform sowie der Bündelung und Vernetzung von Kompetenzen. Bild: pixabay
Die H2KR dient den beteiligten Projektpartnern als Netzwerk- und Austauschplattform sowie der Bündelung und Vernetzung von Kompetenzen. Bild: pixabay

Kreis Mettmann. Nach dem einstimmigen Beschluss des Kreistages Ende September ist der Kreis Mettmann nun offizieller Projektpartner der „Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper“ (H2KR).

Weitere Projektpartner in der Kompetenzregion sind die Städte Düsseldorf, Duisburg und Wuppertal, der Rhein-Kreis Neuss, die Stadtwerke Düsseldorf, die Wuppertaler Stadtwerke und das Unternehmen Air Liquide. Die Kompetenzregion wurde im Jahr 2020 im Rahmen eines landesweiten Wettbewerbs vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium als „Modellregion Wasserstoff-Mobilität“ ausgezeichnet.

Seit dem Gewinn des Landeswettbewerbs arbeitet die H2KR daran, das prämierte Gewinner-Konzept für die Wasserstoff-Mobilität in den kommenden Jahren umzusetzen. Hierbei liegt der Fokus in der Erzeugung von regional erzeugtem grünem Wasserstoff, eine erforderliche Infrastruktur zu schaffen und den Wasserstoff möglichst vor Ort insbesondere im Mobilitätssektor zu nutzen. Übergeordnete Ziele sind der Klimaschutz und die regionale Wertschöpfung.

Die H2KR dient den beteiligten Projektpartnern als Netzwerk- und Austauschplattform sowie der Bündelung und Vernetzung von Kompetenzen.

Anfang der Woche hatte nun die Kompetenzregion zum Netzwerktreffen ins Haus der Universität in Düsseldorf eingeladen. Rund 80 Teilnehmer aus Unternehmen, Kommunen, Verbänden, Initiativen, ÖPNV- und Abfallwirtschaftsbetrieben tauschten sich im Rahmen von Fachworkshops, Gesprächsrunden und einer Podiumsdiskussion über aktuelle Chancen und Herausforderungen von Wasserstoffanwendungen aus. Und natürlich richteten sich die Blicke auch auf bereits erfolgreich umgesetzte Projekte:

Die Wuppertaler Stadtwerke haben beispielsweise bereits 20 Brennstoffzellenbusse im Einsatz und betanken sie mit selbst erzeugtem Wasserstoff. In der Abfallwirtschaft gibt es ebenfalls Fortschritte: Sowohl die Duisburger Wirtschaftsbetriebe als auch die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal setzen Abfallsammler ein, die mit Wasserstoff betankt werden. Einige weitere geplante Wasserstoff-Projekte in der Kompetenzregion sind der Bau weiterer Elektrolyseure zur Wasserstoff-Erzeugung und die Beschaffung von Brennstoffzellen-Lkw.

Einig waren sich die Teilnehmer der Netzwerkveranstaltung unter anderem darin, dass die Wasserstoff-Tankinfrastruktur weiter ausgebaut werden müsse, damit mangelnde Betankungsmöglichkeiten nicht zu einem Hemmnis für die Flottenbetreiber werden.

Weitere Infos finden sich auf der Homepage der Kompetenzregion: www.kompetenzregion-wasserstoff-drw.de.