Prozess gegen 27-Jährigen: Ex-Freundin erdrosselt?

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Außenansicht des Landgerichts in Detmold.
Außenansicht des Landgerichts in Detmold. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Detmold (dpa/lnw) – Ein 27 Jahre alter Mann aus Detmold muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Detmold wegen Totschlags verantworten. Er soll im Mai 2022 seine frühere Lebensgefährtin in ihrer Wohnung in Lage erdrosselt haben. Die Staatsanwaltschaft geht laut Anklage davon aus, dass der 27-Jährige der Frau von hinten mit einem Seil, Kabel oder Band den Hals so zugeschnürt hatte, dass es zu einer Staublutung kam, an der die 26-Jährige vor Ort starb (AZ: 21 Ks 6/22). Zu Prozessbeginn äußerte sich der Deutsche nicht. Seine Verteidigung ließ offen, ob er sich im Verlaufe des Verfahrens einlassen werde.

Die Mutter der Getöteten hatte die Leiche der jungen Frau in der Wohnung gefunden. Einen Tag später verhaftete die Polizei den 27-jährigen Ex-Freund der Toten als Tatverdächtigen.

Bis Dezember sind drei weitere Verhandlungstage angesetzt. Am 17. November könnten dabei womöglich die Mutter und der Stiefvater des Opfers angehört werden.