Kreislauferkrankungen häufigster Grund für Klinikaufenthalt

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Ein Patient liegt auf einer Intensivstation in einem Zimmer.
Ein Patient liegt auf einer Intensivstation in einem Zimmer. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Rund 4,1 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen ein Krankenhaus nach vollstationärer Behandlung verlassen. Das meldete das Landesstatistikamt IT.NRW am Freitag in Düsseldorf. Die Zahl schließe auch Neugeborene ein. Im Vergleich zu 2020 wurden damit 1,1 Prozent mehr Menschen in einer Klinik in NRW versorgt. Es waren aber 12,7 Prozent weniger als vor Beginn der Corona-Pandemie 2019 mit damals 4,7 Millionen Personen.

2021 seien Krankheiten des Kreislaufsystems – 618.000 Fälle – der häufigste Grund für eine vollstationäre Aufnahme gewesen, berichtete IT.NRW. Der Blick auf die Einzeldiagnosen zeige, dass es dabei in den meisten Fällen um Herzinsuffizienz ging – 97.900 Patienten wurden deswegen medizinisch betreut. Die zweithäufigste Diagnose war demnach Vorhofflattern oder -flimmern mit 77.100 Fällen, gefolgt von psychischen Beschwerden und Verhaltensstörungen durch Alkohol mit 53.400 Fällen.