Plasberg hat nach «hart aber fair» erstmal «nichts vor»

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Der Moderator Frank Plasberg steht nach einer Live-Produktion im Studio.
Der Moderator Frank Plasberg steht nach einer Live-Produktion im Studio. Foto: Henning Kaiser/dpa

Köln (dpa) – Moderator Frank Plasberg hat für die Zeit nach seinem Abschied von der Talkshow «hart aber fair» erstmal keine neuen Pläne. «Ich habe mich gefragt: Was wäre denn noch eine Herausforderung? Was wäre ein Stöckchen, das du dir selbst hinhalten kannst?», sagte der 65-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Aber zu allem – etwa auch zur einer neuen Sendung – habe er schlussendlich Nein gesagt. Stattdessen wolle er sich bewusst auch mal auf Langeweile einlassen.

«Ich sage: Das größte Abenteuer für mich – der mit 16 Jahren bei der «Bergischen Morgenpost» in Wermelskirchen angefangen hat, journalistisch zu arbeiten – ist: Einfach mal nicht mehr wichtig sein. Einfach mal zu gucken, was mit einem passiert, wenn man nicht mit Terminen zugedröhnt ist», sagte Plasberg. Erstmal habe er daher «nichts vor». Ihm sei klar, dass das auch «in ein dunkles Loch» führen könne. «Aber ich will es ausprobieren», sagte der Moderator.

Plasberg moderiert am Montag (14. November, 21.00 Uhr, ARD) zum letzten Mal seine Talkshow «hart aber fair», deren Gastgeber er seit 2001 war. Die Sendung macht danach eine Pause und soll von 2023 an von Plasbergs Nachfolger Louis Klamroth präsentiert werden.

«Ich werde einen Teufel tun, Louis Klamroth Tipps zu geben», sagte Plasberg über seinen Nachfolger. «Er ist halb so alt wie ich. Ich hätte mir damals auch verbeten, Tipps von Vorgängern zu empfangen, die in Rente gehen.» Klamroth werde sich aber auf eine «Truppe verlassen können, die viele Stürme» erlebt habe, sagte Plasberg. «Ich traue ihm zu, dass er die Sendung in eine gute, neue Zeit führt.»