Sprach-Kitas bleiben erhalten: Bund baut Brücke

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Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. Archivfoto: Mathias Kehren
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. Archivfoto: Mathias Kehren

Niederberg/Berlin. Die Ampelkoalition habe sich darauf verständigt, für ein weiteres halbes Jahr insgesamt 109 Millionen Euro für das befristete Bundesprogramm Sprach-Kitas zur Verfügung zu stellen, teilt die SPD-Abgeordnete Kerstin Griese mit.

Davon seien acht Kitas in Ratingen, sechs in Velbert, drei in Wülfrath und zwei in Heiligenhaus betroffen. „Damit ist sichergestellt, dass die Sprach-Kitas erhalten bleiben und keine Lücke entsteht, bevor das Land NRW die Zuständigkeit übernimmt und daraus ein unbefristetes Angebot macht.“ Griese begrüßt es, dass das NRW-Familienministerium dies zugesagt hat. „Der Bund wird das Land im Rahmen des Kita-Qualitätsgesetzes bei der Finanzierung im großen Umfang dauerhaft unterstützen.“

Kerstin Griese weiß, wie wichtig sprachliche Bildung für den weiteren Lebensweg von Kindern ist. Sprache sei das Fundament für gerechte Bildungschancen von Anfang an. „Mit der von der Bundesregierung gebauten Brücke erhalten die in den betroffenen Kindergärten tätigen Sprachförderfachkräfte das Signal, dass sie ihre wichtige Arbeit weiter fortführen können.“

Damit sei endlich auch für die Familien und die Träger der Kitas Klarheit geschaffen, kritisiert Griese das lange andauernde Hin und Her zwischen den grünen Familienministerien im Land und im Bund.