BVB-Chef Watzke: Hummels wegen WM-Aus «sehr angegriffen»

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Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund (BVB).
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund (BVB). Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Dortmund (dpa) – BVB-Chef Hans-Joachim Watzke hält Kritik an Bundestrainer Hansi Flick wegen des Verzichts auf Mats Hummels bei der Fußball-WM für nicht angebracht. «Es ist einfach die Entscheidung des Bundestrainers, die haben wir zu akzeptieren», sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund am Sonntag beim TV-Sender Bild. 

Er habe auch in seiner Rolle als Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes lange mit Flick und Hummels über die Entscheidung gesprochen, den 33 Jahre alten Abwehrspieler nicht für das Turnier in Katar zu nominieren. Es sei aber das Privileg des Bundestrainers, solche personellen Beschlüsse zu treffen. 

«Dass es für Mats eine Riesenenttäuschung ist, da müssen wir nicht drüber reden», sagte Watzke. Der Weltmeister von 2014 sei wegen seiner Nicht-Berücksichtigung «sehr angegriffen» gewesen. Am Tag darauf hatte der Innenverteidiger beim 2:4 in Mönchengladbach eine schwache Leistung geboten. 

«Mein 400. Bundesligaspiel war leider ein (sehr) schlechtes. Was für eine miese Woche», schrieb Hummels danach in den sozialen Netzwerken. «Wenn er nicht ein paar Tage extrem enttäuscht ist, dann hat er die falsche Einstellung», sagte Watzke.