Produktion von Medikamenten in NRW gesunken

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Blick auf das Logo des Chemiekonzerns Bayer AG.
Blick auf das Logo des Chemiekonzerns Bayer AG. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen weniger Medikamente hergestellt worden. Der Produktionswert sei im Vergleich zu 2020 um 5 Prozent auf rund 5,9 Milliarden Euro gesunken, teilte das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag in Düsseldorf mit. Ein Grund hierfür dürften die Folgen der Corona-Pandemie gewesen sein. So berichtete der in NRW ansässige Pharmakonzern Bayer von einer geringeren Nachfrage, weil die Menschen wegen des Maske-Tragens und anderer Corona-Einschränkungen weniger erkältet waren als früher. In der Zahl enthalten sind nicht nur um Medikamente, sondern auch andere Pharmaprodukte wie Pflaster, Reagenzien und Kontrastmittel.

Im Bereich der Medizintechnik ging es hingegen bergauf: Der Produktionswert von medizinischen, chirurgischen und zahnärztlichen Geräten in NRW stieg den Angaben zufolge von 2020 auf 2021 um 4,3 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro.