NRW-Spitzen versichern neuem Ukraine-Botschafter Solidarität

8
Der Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, steht vor dem Landtag in Düsseldorf.
Der Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, steht vor dem Landtag in Düsseldorf. Foto: Malte Krudewig/Malte Krudewig/Dpa/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Bei einem Besuch des neuen ukrainischen Botschafters Oleksii Makeiev in Nordrhein-Westfalen haben Landtag und Landesregierung ihre Freundschaft zur Ukraine unterstrichen. «Die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Ukraine sind durch den russischen Angriffskrieg noch stärker geworden», sagte Landtagspräsident André Kuper am Montag beim Antrittsbesuch des Botschafters im Düsseldorfer Landtag. «Wir werden unserer ukrainischen Freunde weiterhin unterstützen und auch starke Signale der Solidarität senden. Wir stehen zusammen für Frieden, Freiheit und Demokratie.»

Wie der Landtag mitteilte, tauschten sich beide Politiker über die aktuelle Situation in der Ukraine aus. Außerdem sei die geplante Regionalpartnerschaft zwischen NRW und der Ukraine thematisiert worden. Makeiev trug sich in das Gästebuch des Landtags ein – wie schon zuvor in das Goldene Buch der Stadt Düsseldorf. Auch Köln stand am Montagabend auf seinem Besuchsprogramm.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) twitterte anlässlich ihres Zusammentreffens mit dem Botschafter: «#NRW steht uneingeschränkt an der Seite der #Ukraine und wird sich am Wiederaufbau und der Modernisierung der ukrainischen #Wirtschaft beteiligen.»

Makeiev ist seit drei Wochen neuer Botschafter der Ukraine in Deutschland und damit Nachfolger von Andrij Melnyk. Der 46-Jährige ist in Kiew aufgewachsen und hat seine diplomatische Laufbahn 1996 begonnen. Bereits von 2005 bis 2010 hatte er als Botschaftsrat der Ukraine in Berlin gearbeitet. Makeiev hat mehrere Bücher zu internationalen Sicherheitsfragen verfasst.