Zugreisende im Revier müssen mit Problemen rechnen

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Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank.
Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Essen (dpa/lnw) – Auf der Haupt-Bahnstrecke durch das Ruhrgebiet müssen sich Zugreisende und insbesondere Berufspendler in der kommenden Woche auf erhebliche Probleme einstellen. Vom kommenden Montag an (21.00 Uhr) bis zum Donnerstag (24. November/5.00 Uhr) werden zwischen dem Dortmunder Hauptbahnhof und Bochum-Langendreer auf einer Länge von mehr als 3800 Metern neue Schienen verlegt. 630 Schwellen und 600 Tonnen Schotter werden ausgetauscht, teilten die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mit. Während der gut eine Million Euro teuren Modernisierungsarbeiten komme es zu Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr.

Betroffen sind vor allem die National-Express-Linien RE6 (RRX), RE1 (RRX) und RE11 (RRX). Bei RE6 und RE1 kommt es zu Umleitungen mit Haltausfall in Mülheim/Ruhr, Essen, Wattenscheid und Bochum. Ersatzhalte seien in Oberhausen, Essen-Altenessen, Gelsenkirchen und Herne geplant. Auch der RE11 hält zum Teil nicht zwischen Dortmund und Duisburg, also in Bochum, Wattenscheid, Essen und Mülheim. Er fährt dann ebenfalls über Gelsenkirchen, Herne, E-Altenessen und Oberhausen. Die übrigen Züge des RE11 über Dortmund-Hörde und Unna sollen planmäßig verkehren. Die S1 sei von den Sperrungen nicht betroffen und fahre wie üblich.

Auch der Fernverkehr ist in der Bauzeit eingeschränkt. Die Fernzüge werden laut DB zwischen Montagabend und Donnerstagmorgen zwischen Dortmund und Duisburg beziehungsweise Köln umgeleitet und halten dann nicht in Bochum und Essen – und je nach Umleitung auch nicht in Mülheim, Duisburg oder Düsseldorf Flughafen und Düsseldorf Hbf.

Alle Fahrplanänderungen seien in den Online-Auskunftssystemen der DB und des VRR enthalten und werden zusätzlich über Aushänge an den Bahnsteigen bekanntgegeben. Zudem könnten die Änderungen unter «bauinfos.deutschebahn.com/nrw», «zuginfo.nrw» und über die App «DB Bauarbeiten» eingesehen werden.