Mietkosten: Was dürfen Vermieter abrechnen?

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Licht scheint durch ein Fenster. Foto: pixabay
Licht scheint durch ein Fenster. Foto: pixabay

Düsseldorf. Nebenkosten machen neben der Kaltmiete einen großen Teil der Wohnungsmiete aus. Durch die massiv steigenden Energiekosten kommt ihnen aktuell eine noch größere Bedeutung zu.

Wenn die nächste Betriebskostenabrechnung ins Haus flattert, werden die meisten Verbraucher schon nachzahlen müssen. Dann lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen. Nach Erfahrungen des Deutschen Mieterbundes DMB ist jede zweite Betriebs- oder Heizkostenabrechnung falsch, unverständlich oder nicht nachvollziehbar. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Mietkosten im Griff“ klärt zu diesem Thema auf, gibt wertvolle Tipps und hilft bei der Einschätzung, ob die vom Vermieter geforderten Betriebskosten überdurchschnittlich hoch oder angemessen sind.

Da schon kleine Veränderungen alltäglicher Gewohnheiten helfen, den Verbrauch von Wasser und Strom zu senken sowie Heizenergie zu sparen, bietet das Buch einige praktische Tipps für den Haushalt. Darüber hinaus erfahren die Leserinnen und Leser, wo sie zusätzlich die Kostenbremse ansetzen können, wie sie teure Vertragsklauseln entlarven, bei Mängeln die Miete mindern oder was sie bei einer Erhöhung tun können. Im Ratgeber finden sie dazu zahlreiche Fallbeispiele, Gerichtsurteile und Musterformulierungen, um etwa eine überhöhte Miete zurückzuverlangen, Mängel anzuzeigen oder die Schlussrenovierung abzulehnen.

Der Ratgeber „Mietkosten im Griff. Nebenkosten, Mieterhöhung, Wohnungsmängel“ hat 192 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 12,99 Euro.

Bestellmöglichkeiten gibt es im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.