Bankangestellte in Minden mit Säge bedroht: Anklage

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Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Minden (dpa/lnw) – Nach einem Überfall mit einem ungewöhnlichen Tatwerkzeug muss sich ab Januar ein 26-Jähriger vor dem Landgericht Bielefeld verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann nach Angaben von Donnerstag vor, im August 2022 maskiert eine Bankangestellte in Minden im Kreis Minden-Lübbecke mit einer Säge bedroht zu haben. Laut Anklage hatte der 26-Jährige das 35 Zentimeter lange Werkzeug an den Oberarm der Frau gehalten und Geld gefordert. Daraufhin erbeutete er 150 Euro in Münzen, die in einem Tresor im Kassenbereich lagen.

13 Tage später soll er, ebenfalls in Minden, ein Spielcasino überfallen haben. Maskiert bedrohte er eine Angestellte mit einem 30 Zentimeter langen Messer und forderte erneut Geld. Der Überfall misslang, die Frau verfolgte den Täter bei der Flucht und rief die Polizei. Der 26-Jährige soll laut Anklage gedroht haben, sie abzustechen. Er wurde Tage später in der Mindener Innenstadt festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schweigt der Angeklagte bislang zu den Vorwürfen.