Wüst liest Töchterchen «Pippa» gerne aus Gorilla-Buch vor

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Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, liest in einer Schule vor.
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, liest in einer Schule vor. Foto: Henning Kaiser/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist auch privat ein Vorleser. Seinem 20 Monate alten Töchterchen Philippa – genannt Pippa – liest er abends im heimischen Rhede (Kreis Borken) gerne aus dem Kinderbuch «Gute Nacht, Gorilla» vor, wie die Düsseldorfer Staatskanzlei auf dpa-Anfrage verriet. Dabei geht es um nächtliche Zoo-Geschichten.

Am Freitag machte der 47-jährige «Landesvater», ebenso wie seine Ministerinnen für Familie und für Schule, Dorothee Feller (CDU) und Josefine Paul (Grüne), beim bundesweiten Vorlesetag mit. In einer Düsseldorfer Gemeinschaftsgrundschule lauschten die Kinder seinem Vortrag aus dem Kinderbuch «Ronja Räubertochter» von Astrid Lindgren.

Feller hatte für ihren Vorlese-Einsatz in einer Neusser Grundschule das Buch «Die Schnecke und der Buckelwal» (Axel Scheffler und Julia Donaldson) ausgesucht, Paul für ihre Visite im Naturkindergarten «Die Wildschweinbande» in Langerwehe (Kreis Düren) das Bilderbuch «Das alles ist Familie» (Michael Engler und Julianna Swaney).

Die gemeinsame Initiative der Wochenzeitung «Die Zeit», der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung, setzt seit 2004 jährlich im November ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto «Gemeinsam einzigartig» und soll nach den Worten der Veranstalter «die Vielfalt unserer Gesellschaft als alltägliche Bereicherung und verbindendes Element» feiern.

Ein länderübergreifender Vergleich des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen hatte jüngst bei vielen Viertklässlern erhebliche Schwächen auch bei der Lesekompetenz festgestellt.