Festnahme nach Bombendrohung gegen Arbeitsagentur in Krefeld

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Ein Absperrband wird vor einem Polizeiwagen ausgerollt.
Ein Absperrband wird vor einem Polizeiwagen ausgerollt. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Krefeld (dpa/lnw) – Nach einer Bombendrohung gegen die Agentur für Arbeit in Krefeld hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Noch während der Durchsuchung des Gebäudes am Freitag sei ein 40-jähriger Verdächtiger aus Krefeld festgenommen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Gegen ihn werde wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt. Die Bombendrohung sei zuvor per Fax bei der Bundesagentur für Arbeit im thüringischen Gotha eingegangen. Bei der stundenlangen Durchsuchung des Krefelder Gebäudes mit Sprengstoffspürhunden sei nichts Verdächtiges gefunden worden.

Wie ein Sprecher der Agentur für Arbeit in Krefeld sagte, seien rund 120 Mitarbeiter betroffen gewesen, die am Freitagvormittag in dem Gebäude tätig gewesen seien. Wie viele Kunden mit oder ohne Termin betroffen waren, könne nicht gesagt werden. «Es wurde sichergestellt, dass keine Kundschaft und keine Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mehr im Gebäude waren. Die Polizei ist durch jeden Raum gegangen», schilderte der Agentur-Sprecher. Die Agentur für Arbeit in Krefeld habe freitags bis 12 Uhr geöffnet. Somit habe am Nachmittag keine Öffnung mehr angestanden.