Kinderwünsche erfüllen am Wunschbaum in Velbert

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Haben die Wunschbaumaktion wieder ins Leben gerufen. Vertreterinnen vom Verein Velberter Kinder, die Vorsitzende Elke Grünendahl (r.) und Bürgermeister Dirk Lukrafka. Foto: Mathias Kehren
Haben die Wunschbaumaktion wieder ins Leben gerufen. Vertreterinnen des Vereins Velberter Kinder, die Vorsitzende Elke Grünendahl (r.) und Bürgermeister Dirk Lukrafka. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Der Wunschbaum – er steht seit dieser Woche wieder im Velberter Rathausfoyer. Jetzt sind erneut die Velberter gefragt, sich eines der 170 Sternchen zu nehmen, um dann einem Kind den Weihnachtswunsch zu erfüllen.

Organisiert hat die Wunschbaumaktion wieder der Verein für Velberter Kinder. Übrigens wie jedes Jahr, denn eine Corona-Pause hat die Aktion nicht eingelegt.

170 goldene Sterne hängen am Tannenbaum im Rathausfoyer. Jeder Stern steht für den Wunsch eines Kindes, dessen Eltern ihm einen Weihnachtswunsch aus finanziellen Gründen nicht erfüllen können.

Damit die Spende jenen zugute kommt, die sie benötigen, kooperiert der Verein für Velberter Kinder mit der AWO, der Bergischen Diakonie, dem SKFM Velbert/Heiligenhaus sowie dem städtischen Fachbereich für Jugend und Familie. Diese Einrichtungen wählen die Kinder aus, die sich etwas wünschen dürfen, und überreichen ihnen nachher die Geschenke.

Ursprünglich waren 200 Wünsche geplant berichtet Vereinsvorsitzende Elke Grünendahl. Bisher seien von den Einrichtungen aber noch nicht soviele genannt worden. Es bestehe also durchaus noch Hoffnung für Nachzügler.

Jeder der einen Wunsch erfüllen möchte, sollte dies möglichst schnell tun. Die Geschenke müssen unbedingt bis Montag, 12. Dezember, am Info-Point im Eingangsbereich des Rathauses abgeben werden. So kommen alle Päckchen rechtzeitig vor Weihnachten bei den Kindern an.

„Die traditionelle Wunschbaum-Aktion ist in Velbert mittlerweile vielen bekannt. Genau wie in den Vorjahren hoffe ich, dass sich auch dieses Mal viele Bürgerinnen und Bürger an dieser Aktion beteiligen. Gerade in der aktuellen Zeit ist es besonders wichtig, die Augen der Kinder zum Leuchten zu bringen“, so Bürgermeister Dirk Lukrafka.