Dr. Jan Heinisch (Landtag), Gaby Slotta (Aktion Tschernobyl), Landrat Thomas Hendele, Peter Wiemer (DRK), Edmund Mathey (stellvertretender Bürgermeister) mit einem Bild, dass die lange Verbundenheit von Heiligenhaus mit Menschen aus der Ukraine darstellt. Foto: privat
Dr. Jan Heinisch (Landtag), Gaby Slotta (Aktion Tschernobyl), Landrat Thomas Hendele, Peter Wiemer (DRK), Edmund Mathey (stellvertretender Bürgermeister) mit einem Bild, dass die lange Verbundenheit von Heiligenhaus mit Menschen aus der Ukraine darstellt. Foto: privat

Heiligenhaus. Im Jahre 1992 kamen die ersten Kinder aus Tschernobyl zu Besuch nach Heiligenhaus. Die gleichnamigen Aktion hat jetzt mit Familien aus der Ukraine, Gasteltern und offiziellen Vertretern ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert.

„Die erste Kindergruppe aus der Ukraine kam 1992 nach Heiligenhaus. Danach luden wir jährlich Kinder zur Erholung ein“, beschreibt der Einladungstext die Anfänge der Aktion Tschernobyl in Heiligenhaus.

2020 war dann wegen der Corona-Pandemie erstamal Pause. Die Aktvien bei der Tschernobyl-Hilfe blieben aber alles andere als untätig. Schnell wurden mehrfach Hilfslieferungen organisiert, die mit dem Bus nach Kiew geschickt wurden.

Seit März 2022 unterstützen die Aktion Tschernobyl vor allem ukrainische Flüchtlinge in Heiligenhaus.

Zur Feier der 30-jährigen Verbundenheit mit den Menschen der Ukraine gab es im Ludgerustreff eine Fest mit Gästen aus der Politik, von Vereinen, mit Gasteltern und ukrainische Familien.

„Es war ein harmonischer Nachmittag mit 72 Gästen. Nach einem offiziellen Teil mit Rückblick auf die Aktion Tschernobyl gab es viele interessante Einzelgespräche“, zieht Gaby Slotta für die Aktion Resümee.