Die Digitalisierung soll Mitarbeiter verbinden: Im Mettmanner Krankenhaus freut man sich über das Preisgeld. Foto: EVK Mettmann
Die Digitalisierung soll Mitarbeiter verbinden: Im Mettmanner Krankenhaus freut man sich über das Preisgeld. Foto: EVK Mettmann

Mettmann. Das Deutsche Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser, kurz DNGfK, hat auch in diesem Jahr seine Mitgliedskliniken aufgefordert, „best practice-Beispiele“ aus den Häusern vorzustellen, die entweder Patienten, Angehörige oder Mitarbeiter in den Fokus rücken.

Dabei kann es um die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, die Teilhabe oder auch technische Entwicklungen gehen. Wichtig ist, dass die definierte Zielgruppe von den Maßnahmen profitieren kann.

Ursula Johanna Klugstedt, Leiterin des Institutes für Gesundheitsförderung, ist für das EVK Mettmann zum diesjährigen Netzwerktreffen nach Göttingen gereist. Ihre Zielgruppe: das „Team EVK“. „Wir müssen uns um unsere Mitarbeiter kümmern, denn nur ein seelisch und körperlich gesunder Mensch, kann seine Arbeit gut machen und in diesem Fall den Patienten gut versorgen“, erklärt sie. Die Angebote aus dem Institut für Gesundheitsförderung – also Körper, Geist und Seele fit und gesund zu halten, seien bereits hinlänglich bekannt, so Klugstedt weiter. Und auch Recruiting-Kampagnen, in denen die eigenen Mitarbeiter des Hauses um neue Kollegen werben, haben sich im EVK Mettmann etabliert.

In diesem Jahr geht es im vorgestellten Projekt des Krankenhauses daher um die Digitalisierung, Kommunikation und Teilhabe; das alles wird durch die im März 2022 bereitgestellte „TEAMAPP“ möglich.

„Unsere 700 Mitarbeiter können nun unabhängig von Zeit und Ort miteinander kommunizieren, Beiträge auf die Pinnwand setzen oder auch den Marktplatz nutzen, um beispielsweise das private Snowboard zu verkaufen“ erklärt die Leiterin des IfG. Zudem werden über die App alle relevanten Neuigkeiten aus dem Haus kommuniziert, insbesondere in der noch währenden Pandemie ist dies unerlässlich. „Die Teilhabe ist natürlich freiwillig, die App wird auf dem eigenen Smartphone installiert, kann aber zu Hause auch ruhend gestellt werden. Mit der App hat nun endlich auch die größte Berufsgruppe im Haus, die Pflege, ein Kommunikationsinstrument, mit der sie zeitgleich mit Kollegen in den Büros mit relevanten Infos versorgt werden.

Die Applikation wird durch die Unternehmenskommunikation im EVK Mettmann betreut und auch weiterentwickelt. „Das Schöne ist, dass wir die App ausbauen und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen können“, so Klugstedt.

Mit dem 1. Platz geht auch ein Preisgeld von 3.000 Euro einher – Geld, das erneut in Maßnahmen für die Mitarbeiter des Krankenhauses investiert werden soll.