VHS-Leiterin Britta Jansen und VHS-Fachbereichsleiterin Alexandra Fuhr mit Vaclav Snop. Foto: VHS
VHS-Leiterin Britta Jansen und VHS-Fachbereichsleiterin Alexandra Fuhr mit Vaclav Snop. Foto: VHS

Ratingen. „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier.“ sang Trude Herr in ihrem Lied. Auf wen könnte es besser passen als auf den beliebten Kunst-Dozenten Vaclav Snop. Nach 47 Jahren beendet er nun seine Kursleiter-Tätigkeit bei der VHS und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

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Seither hat er in jedem Semester mindestens zwei Kurse geleitet, Hunderten Menschen das Malen und Zeichnen beigebracht und einzelne Teilnehmende über Jahrzehnte begleitet. „Manchmal war meine Tätigkeit mehr als nur das Lehren. Es gab auch Situationen, in denen ich Menschen dabei unterstützt habe, über Verluste oder Probleme hinweg zu kommen. So sind mitunter gute Freundschaften entstanden“, so der 87-Jährige.

Prag studierte Herr Snop zunächst Architektur und danach drei weitere Jahre an der Kunstakademie bis er nach Ratingen kam und 1975 die nebenberufliche Tätigkeit bei der Volkschochschule aufnahm.

„Als Verantwortliche für den Bereich „Kunst und Kultur“ durfte ich in seinen Kursen hospitieren und war sehr beeindruckt von seiner unaufdringlichen und gelassenen Art, sein profundes Wissen zu vermitteln“, beschreibt ihn Alexandra Fuhr, Fachbereichsleiterin bei der VHS.

„Wir verabschieden uns nur sehr ungern von Herrn Snop. Er hat sich auch über seine Kursleiter-Tätigkeit hinaus immer sehr für die Volkshochschule eingesetzt, hat an Ausschuss-Sitzungen teilgenommen und 2015 sogar die Gestaltung der Gemälde am damaligen Rathaus-Bauzaun konzipiert und begleitet. Ein toller Mensch, für den unsere Türen immer offen stehen werden“, bestätigt die VHS-Leiterin Britta Jansen. „Das ganze Team der Volkshochschule bedankt sich bei Vaclav Snop für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit.“