Autos fahren in einen Straßentunnel.
Autos fahren in einen Straßentunnel. Foto: Jörg Halisch/dpa/Archivbild

Gelsenkirchen (dpa/lnw) – Zwei Autos sind an einem innerstädtischen Straßentunnel in Gelsenkirchen mutmaßlich mit Gegenständen beworfen worden. Nachdem am frühen Dienstagmorgen eine Gehwegplatte in die Windschutzscheibe eines Autos eingeschlagen sei, sei am Dienstagabend die Windschutzscheibe eines Kleintransporters von einem Stein getroffen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Fahrer blieb demnach unverletzt und alarmierte die Polizei.

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Mehrere Medien berichteten über die Vorfälle an der Ausfahrt des Straßentunnels im Gelsenkirchener Stadtteil Buer. Die Polizei ermittle in alle Richtungen und überprüfe dabei auch, ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestehen könnte, sagte ein Sprecher. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Würfe handelt.

Bereits nach dem Vorfall mit der Gehwegplatte hatte die Polizei mitgeteilt, dass sie wegen versuchten Totschlags ermittle und dass eine Mordkommission eingesetzt worden sei. Die Windschutzscheibe des Autos sei in Teilbereichen zertrümmert worden. Der körperlich unversehrte Autofahrer habe umgehend angehalten und über den Notruf die Polizei informiert. Der Tunnel war am Dienstagvormittag aufgrund der Ermittlungen für Stunden gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen.