Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet.
Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Attendorn (dpa/lnw) – Mehrere Kilogramm Kokain, die Mitarbeiter der Tafel in Attendorn vor Weihnachten in Bananenkisten entdeckt hatten, stammen aus Kolumbien. Eine Polizeisprecherin sagte am Donnerstag, der noch unbekannte Absender aus Kolumbien habe die Kisten den Ermittlungen zufolge an den falschen Absender geschickt. So seien die insgesamt 14 Kilogramm Kokain bei einem Supermarkt im Sauerland angekommen. Dort waren die Kisten ungeöffnet aussortiert worden und an die Tafel in Attendorn im Kreis Olpe gegangen.

Auch der Westdeutsche Rundfunk berichtete über die neuen Erkenntnisse zur Herkunft der Drogen. Ihr Wert liegt nach früheren Angaben der Hagener Polizei bei rund 500.000 Euro. Die Ermittlungen laufen weiter, schilderte die Sprecherin. Man hoffe, dem Absender auf die Spur zu kommen, auch wenn sich dieser in Kolumbien befinde. Die Dienststelle zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität hatte den Fall übernommen.