Polizisten haben eine Gruppe Aktivisten und Kohle-Gegner am Rand des Braunkohlentagebaus Garzweiler II während einer Protestaktion von Klimaaktivisten nach der Räumung von Lützerath eingekreist.
Polizisten haben eine Gruppe Aktivisten und Kohle-Gegner am Rand des Braunkohlentagebaus Garzweiler II während einer Protestaktion von Klimaaktivisten nach der Räumung von Lützerath eingekreist. Foto: Federico Gambarini/dpa

Erkelenz (dpa) – In der Nähe des abgerissenen Dorfes Lützerath hat sich nach Polizeiangaben eine dreistellige Zahl an Menschen aus einer Demonstration heraus in Richtung Tagebau Garzweiler aufgemacht. Die Menschen stünden am Rand des Tagebaus, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Aachen. Der Braunkohletagebau hat eine scharfe Abbruchkante, der Aufenthalt dort ist gefährlich und verboten.

Insgesamt hätten sich an der im Erkelenzer Ortsteil Keyenberg gestarteten Demonstration mehrere Hundert Menschen beteiligt, erklärte die Polizei. Nach Angaben einer Sprecherin von «Ende Gelände» scherten aus der Kundgebung zwei Teilnehmergruppen in Richtung Lützerath aus. Eine dritte Gruppe werde nicht weitergelassen.

Bei einer Kundgebung am vergangenen Samstag hatte es Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten gegeben, als Teilnehmer in Richtung Lützerath gelaufen waren. Das Dorf wurde in den vergangenen Tagen von der Polizei geräumt und soll abgebaggert werden.