Hand hält Handschellen vor Polizeiauto.
Eine Hand hält Handschellen vor einen Streifenwagen der Polizei. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Warburg/Paderborn (dpa/lnw) – Drei Wochen nach einer schweren Explosion in der Warburger Innenstadt sitzt ein Bewohner des bei der Explosion beschädigten Hauses in Untersuchungshaft. Der 24-Jährige werde verdächtigt, die Explosion fahrlässig herbeigeführt zu haben, sagte der Paderborner Oberstaatsanwalt Thomas Heinz am Montag. Ein entsprechender Haftbefehl sei erlassen worden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Der 24-Jährige war bei der Explosion am 26. Februar selbst schwer verletzt worden. Zunächst seien die Behörden von Lebensgefahr ausgegangen, sagte der Oberstaatsanwalt. Inzwischen habe sich sein Zustand aber deutlich gebessert. Er sei haftfähig und sitze in einer Justizvollzugsanstalt ein. Nähere Angaben zu den Hintergründen machte der Anklagevertreter nicht.