Eine geschlossene Pforte in einer Justizvollzugsanstalt. Foto: Frank Molter/dpa/Symbolbild

Lemgo (dpa/lnw) – Eine Woche nach einem tödlichen Unfall in Lemgo (Kreis Lippe) ist der mutmaßliche Verursacher in Untersuchungshaft gekommen. Der 33 Jahre alte Mann soll am späten Donnerstagabend (28.3.) einen Fußgänger angefahren und tödlich verletzt haben, der auf dem Fahrradstreifen einer Bundesstraße sein Rad schob. Der 62-Jährige war noch am Unfallort gestorben. Der Autofahrer war vom Unfallort geflohen. Gegen den Verdächtigen werde nun wegen Mordes durch Unterlassen ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Auf die Spur des Mannes seien die Ermittler durch einen anonymen Hinweis gekommen, hieß es in der Mitteilung. An der Halteranschrift sei das mutmaßliche Unfallfahrzeug sichergestellt worden. Danach habe sich bei den weiteren Ermittlungen der Verdacht gegen den 33-Jährigen erhärtet.