Der Landtag debattiert im Plenum.
Der Landtag debattiert im Plenum. Foto: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Nach dem Anti-Terror-Einsatz in Castrop-Rauxel haben die Fraktionen von SPD und FDP gemeinsam eine Sondersitzung des Rechtsausschusses im Landtag beantragt. Die Landesregierung soll dort auch zu einem der beiden Tatverdächtigen informieren, der unter anderem wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden.

Die Opposition will die «Hintergründe für die Lockerungen» erfahren, durch die der 25-Jährige am Wochenende statt in einer Entzugsanstalt bei seinem ebenfalls verhafteten Bruder (32) übernachten konnte.

Die beiden Männer waren in der Nacht zum Sonntag in Castrop-Rauxel festgenommen worden. Die beiden Iraner sollen versucht haben, die Giftstoffe Cyanid und Rizin für einen islamistisch motivierten Anschlag zu besorgen. Gift wurde bei mehreren Durchsuchungen bisher nicht gefunden.