Fußballmannschaft applaudiert auf dem Spielfeld.
Spieler bedanken sich nach der Partie bei den Fans. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Leverkusen (dpa) – Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat nach der Topspiel-Niederlage gegen Bayer Leverkusen eine Debatte um Trainer Thomas Tuchel abgewehrt. «Da ändert sich gar nichts», sagte Dreesen zur Frage nach der weiteren Zusammenarbeit mit dem Chefcoach. Auf Nachfrage erwiderte der Vorstandsvorsitzende: «Ich mag mich ungern wiederholen.»

Über die Ideen von Tuchel bei der Aufstellung des Bayern-Teams mit einer Dreierkette in der Abwehr wolle er nicht spekulieren, sagte Dreesen. Nach einer guten Anfangsphase habe die Mannschaft den Faden verloren. «Woran das liegt? Dafür gibt es Experten. Da müssen wir den Trainer fragen», sagte Dreesen.

Beim 0:3 gegen Tabellenführer Leverkusen waren Tuchels taktische Experimente gescheitert. «Wir wussten vorher, dass es ein schweres Spiel wird. Wir hätten uns ein anderes Ergebnis gewünscht. Wir konzentrieren uns auf die nächsten Spiele», sagte Dreesen.

Die Niederlage sei verdient gewesen, dennoch bleibe er trotz fünf Punkten Rückstand bis zum Saisonende Optimist. «Wir haben zum Glück noch 13 Spieltage und werden auf den ein oder anderen Patzer von Leverkusen hoffen», sagte der 56-Jährige.