Trainer gestikuliert energisch am Spielfeldrand.
Bochums Trainer Thomas Letsch gibt Anweisungen. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Bochum (dpa/lnw) – Der VfL Bochum geht ohne neue Personalsorgen in das Duell bei Eintracht Frankfurt. Für die Partie beim Bundesliga-Tabellensechsten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) stehen alle Stammkräfte zur Verfügung. «Wir haben die Qual der Wahl. Jeder hat seinen Job gemacht. Es wird natürlich Enttäuschungen geben, wenn es um den Kader geht. Aber das ist Teil des Profifußballs», kommentierte Fußball-Lehrer Thomas Letsch am Donnerstag.

Der am Dienstag vom Asien-Cup zurückgekehrte japanische Nationalspieler Takuma Asano kann auf einen Platz in der Startelf hoffen. «Er macht mental einen guten Eindruck und ist körperlich topfit. Es spricht für ihn und seine Einstellung, dass er nach dem Ausscheiden beim Asien Cup direkt wieder bei uns eingestiegen ist», lobte Letsch.

Der Coach hofft auf ein zuletzt seltenes Erfolgserlebnis in einem Auswärtsspiel: «Unsere Mannschaft hat Mut. Aber klar, es wird nicht einfach. Frankfurt spielt gut hinten raus, hat viel Ballbesitz. Da ist viel Qualität vorhanden, auch durch die Neuzugänge und die Rückkehrer vom Afrika Cup.» Mut macht die Bilanz des Revierclubs gegen die Eintracht. 25 Bundesliga-Siege gab es gegen keinen anderen Club.

Für die Bochumer ist es ein Wiedersehen mit Dino Toppmöller. Der aktuelle Eintracht-Coach kam als Profi in der Saison 2001/02 zwölf Mal zum Einsatz und stieg mit dem VfL ins Fußball-Oberhaus auf. Vater Klaus Toppmöller coachte die Bochumer von November 1994 bis Mitte 1999.