Douglas Ladenschild am Gebäudeeingang
Das Douglas-Logo, aufgenommen an einer Douglas-Filiale am Jungfernstieg. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archiv

Düsseldorf/Frankfurt (dpa) – Die Parfümeriekette Douglas kehrt zurück auf das Börsenparkett. An diesem Donnerstag werden erstmals Papiere in Frankfurt gehandelt. Die Unternehmensführung wird am Vormittag an der sogenannten Ringing Bell Ceremony im Börsensaal teilnehmen. Gegen 9.15 Uhr soll in Frankfurt der erste Kurs der Aktie ausgerufen und anschließend die Börsenglocke geläutet werden.

Insgesamt werden knapp 32,7 Millionen Aktien zum Preis von jeweils 26 Euro ausgegeben. Damit werden knapp 32 Prozent des Unternehmens an die Börse gebracht. Hauptaktionäre bleiben die Alteigentümer, der Finanzinvestor CVC sowie die Familie Kreke. Der Börsengang wird dem Unternehmen nach eigenen Angaben voraussichtlich rund 850 Millionen Euro in die Kasse spülen.

Der damalige Finanzinvestor Advent und die Gründerfamilie Kreke als Minderheitsaktionärin hatten Douglas 2013 von der Börse genommen, um das Unternehmen neu auszurichten. 2015 übernahm CVC die Mehrheit. Douglas hat europaweit 1850 Filialen in 22 Ländern und beschäftigt rund 18.000 Menschen.