Hand hält Handschellen vor Polizeiauto.
Eine Hand hält Handschellen vor einen Streifenwagen der Polizei. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Mönchengladbach (dpa/lnw) – Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Wohnung in Mönchengladbach sitzt ein Verdächtiger wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Der 30-Jährige stehe im Verdacht, vor drei Wochen an der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus Feuer gelegt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. In der Wohnung befanden sich zu dem Zeitpunkt eine 31-jährige Frau, deren achtjähriger Sohn und ein 27-jähriger Mann. Sie konnten den Brand selbst löschen und wurden nicht verletzt.

Die Ermittlungen führten bald auf die Spur des 30-Jährigen, der den Angaben zufolge in der Vergangenheit mehrfach Streit mit den drei Personen hatte. Nach einer Fahndung sei der per europäischem Haftbefehl gesuchte Verdächtige am Mittwoch in den Niederlanden festgenommen worden.