Düsseldorfs Trainer Daniel Thioune steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Marius Becker/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Trainer Daniel Thioune vom Zweitliga-Aufstiegsaspiranten Fortuna Düsseldorf demonstriert vor dem Saisonendspurt Selbstbewusstsein und zugleich Gelassenheit. «Wir wollen aus den restlichen drei Spielen neun Punkte holen», sagte Thioune am Donnerstag. «Meinem Kader ist alles zuzutrauen.»

Am Freitag (18.30 Uhr) spielt der Tabellendritte gegen den 1. FC Nürnberg. Im Fernduell mit dem Hamburger SV, der zeitgleich das Stadtderby gegen Spitzenreiter FC St. Pauli spielt, könnte eine Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsrang fallen. Vor dem 32. Spieltag liegt der HSV vier Punkte hinter der Fortuna, die wiederum fünf Zähler Rückstand auf Platz zwei hat.

«Mich interessiert am Freitagabend nicht, was auf anderen Plätzen passiert», sagte Thioune zur Konstellation am Freitag, an dem St. Pauli auch bereits den Aufstieg perfekt machen könnte. «Ich werde in den nächsten drei Wochen überhaupt keine Rechenspiele anstellen. Mir ist wichtig, dass wir komplett auf uns schauen. Auf die Tabelle schaue ich dann erst am Montag», sagte der frühere HSV-Coach Thioune weiter.

Sollte die Fortuna gegen Nürnberg gewinnen und der HSV gegen St. Pauli verlieren, wären die Kiezkicker aufgestiegen und der Fortuna zumindest die Teilnahme an der Relegation nicht mehr zu nehmen. «Druck haben zum Saisonende die meisten Mannschaften. Es gibt den angenehmeren positiven Druck bei den Mannschaften, die was gewinnen können. Da würde ich meine Mannschaft dazu zählen», sagte der Fortuna-Coach, der gegen Nürnberg auf den gelbgesperrten Felix Klaus verzichten muss.