Person geht nachts durch städtische Straße.
Eine Karnevalistin geht am frühen Morgen vor dem Rosenmontagszug durch die Severinstraße. Foto: Henning Kaiser/dpa

Köln (dpa) – Noch bei Dunkelheit sind die ersten Jecken in Nordrhein-Westfalen in den Rosenmontag gestartet. Einige Frühaufsteher fanden sich in ihren bunten Kostümen schon gut drei Stunden vor Start des traditionellen «Zochs» in der Kölner Innenstadt ein. Man wolle in der ersten Reihe am Wegesrand stehen, wenn die Wagen endlich vorbeikommen, sagte eine Karnevalistin, die mit einer Freundesgruppe unterwegs war. Andere Jecken eilten vorbei, um etwas weiter entfernt einen vermeintlich besseren Platz für den Kamelle-Reigen zu finden.

Der größte Rosenmontagszug in Deutschland soll achteinhalb Kilometer lang sein, Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will sich unter das Fußvolk mischen. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sind dabei – diese beiden allerdings nur als überdimensionierte Pappmaschee-Figuren auf den Mottowagen: Scholz als friedlich schlummerndes Faultier, Lindner als schwitzendes Sparschwein.