Polizeischild auf Gebäude mit unscharfem Blaulicht im Vordergrund
Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Lauenförde (dpa) – Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Lauenförde (Landkreis Holzminden) hat die Staatsanwaltschaft Hildesheim einen Haftbefehl beantragt. Die Vorführung des 66 Jahre alten Tatverdächtigen vor dem Haftrichter solle noch am Dienstag erfolgen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Am Montagabend war in Lauenförde ein 48 Jahre alter Mann durch einen Schuss schwer verletzt worden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr habe nicht bestanden, die Verletzung hätte aber auch potenziell lebensgefährlich sein können, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige vom Tatort. Er wurde allerdings an seiner Wohnanschrift im benachbarten Beverungen (Kreis Höxter/NRW) in seinem Auto festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise, dass Täter und Opfer sich kannten. Die Ermittlungen stünden aber noch ganz am Anfang, hieß es.