Ein Blitz ist am Himmel hinter einer Straße zu sehen.
Ein Blitz ist am Himmel hinter einer Straße zu sehen. Foto: Ferdinand Merzbach/NEWS5/dpa

Offenbach (dpa) – Lethargisch und schleppend ist der Junisommer in Nordrhein-Westfalen in Gang gekommen. Vor allem die Schafskälte habe ein Durchstarten des Sommers zunächst massiv ausgebremst, bilanzierte der Deutsche Wetterdienst am Freitag in einer vorläufigen Auswertung. In den vergangenen Juni-Tagen habe es dann einen Wetterwechsel gegeben: mit kletternden Temperaturen und Höchstwerten von mehr als 30 Grad.


Im Monatsmittel wurde im Juni 2024 ein Wert von 16,1 Grad gemessen, es war also laut Meteorologen etwas zu warm. In der Referenzperiode 1961 bis 1990 lag das Mittel bei 15,4 Grad. Dazu fiel in NRW mit 90 Litern pro Quadratmetern deutlich mehr Niederschlag als im Vergleichszeitraum mit 84 Litern. Die Sonne schien im zu Ende gehenden Monat fast 200 Stunden lang – im Mittel der Referenzperiode waren es 184 Juni-Sonnenstunden.

Auch deutschlandweit schwankten die Temperaturen zwischen frühherbstlicher Kühle und hochsommerlicher Hitze, meldete der DWD nach den ersten Auswertungen der rund 2000 Messstationen. Mit Hitze, Schafskälte, Hochwasser und massiven Niederschlägen habe man bundesweit alle möglichen Wetterlagen durchgemacht.