Eine Frau wirft ihren Stimmzettel in ein Wahlurne in einem Wahllokal in Essen. Foto: Fabian Strauch/dpa

Essen (dpa/lnw) – Die Europawahl ist in Essen mit einer kleinen Panne gestartet. In einem Wahllokal in einem Pflegeheim im Stadtteil Heidhausen seien Helfer am Sonntagmorgen nicht an die Wahlurne gekommen, da sich diese in einem abgeschlossenen Raum befunden habe, zu dem niemand der Anwesenden einen Schlüssel gehabt habe, sagte der Leiter des Wahlamtes der Stadt Essen auf Nachfrage. Zuvor hatte Radio Essen über den Vorfall berichtet.

«Wir haben die Wahlurne mit den entsprechenden Wahlunterlagen dann direkt nachgeliefert, sodass der Wahlbetrieb um 8.06 Uhr starten konnte», sagte der Leiter. Die Wahlräumlichkeiten seien pünktlich geöffnet gewesen. Kein Wähler habe weggeschickt werden müssen. «Es waren alle geduldig.» Stimmzettel und Urnen würden immer bereits Tage vorher an die Wahllokale ausgeliefert und dann verschlossen aufbewahrt. An allen anderen der 309 Wahllokale in Essen habe die Wahl am Sonntag pünktlich begonnen.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag mehr als 13,8 Millionen Menschen zur Europawahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei der vorherigen Europawahl 2019 in NRW – ebenso wie im Bund – bei 61,4 Prozent.