Ein Absperrband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» ist vor einem Polizeiwagen aufgespannt. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Senden (dpa) – Nach dem Fund eines Toten und eines im Wasser versunkenen Autos am Dortmund-Ems-Kanal im Münsterland gehen die Ermittler von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht, teilte die Polizei in Coesfeld am Montag mit. Demnach habe das Fahrzeug den 77-jährigen Halter am Sonntag aus bislang ungeklärter Ursache zuerst überrollt, bevor es im Kanal versank. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet. Das Auto wurde laut Mitteilung noch am Abend geborgen und sichergestellt. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Münsteraner und sein Auto im Bereich des Jachthafens in Senden gesehen haben.