Blaulicht und Schriftzug "Feuerwehr" auf Einsatzfahrzeug.
Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Pia Bayer/dpa/Symbolbild

Menden (dpa/lnw) – Nach einem Wohnungsbrand mit sechs Verletzten am Freitag in Menden im Sauerland sitzt ein 22-Jähriger seit dem Wochenende in Untersuchungshaft. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft wird gegen den Mann wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Er soll das Feuer vorsätzlich gelegt haben. 

Fragen zum Tathergang und den Hintergründen seien noch Teil der laufenden Ermittlungen. Weitere Auskünfte seien deshalb nicht möglich, hieß es weiter. 

Bei dem Feuer waren fünf Bewohner leicht und eine 17-Jährige lebensgefährlich verletzt worden. Am Freitag hatte die Feuerwehr noch von insgesamt sieben Verletzten berichtet. Anwohner hatten explosionsartige Geräusche und Feuer in einem Wohnhaus gemeldet.