Fußballspieler ruft auf dem Spielfeld.
Leverkusens Florian Wirtz gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa

Darmstadt (dpa) – Nach dem 2:0-Erfolg mit Bayer Leverkusen beim SV Darmstadt 98 gab es für Florian Wirtz die erste Goldmedaille der Saison. Sein spektakuläres Solo-Tor beim 2:1-Sieg am 29. Oktober gegen den SC Freiburg wurde zum «Tor des Jahres 2023» gewählt. Wirtz steht damit in einer Reihe mit Fußball-Größen wie Günter Netzer, Lothar Matthäus, Bernd Schuster oder Mario Götze. 

«Es ist eine sehr coole Auszeichnung, keine, auf die man sein Leben lang hingearbeitet hat. Es macht mich sehr stolz und freut mich auch, dass ich mit solchen Spielern was gemeinsam habe», sagte Wirtz in der ARD. 

Mitunter würde er das Tor noch auf Instagram sehen, aber nicht mehr danach suchen. «Dafür habe ich es schon viel zu oft gesehen. Es freut mich aber immer wieder, wenn es mir gezeigt wird», sagte der 20-Jährige. 

Der Titel soll nicht der Letzte in dieser Spielzeit bleiben. In drei Wettbewerben mischt Leverkusen noch aussichtsreich mit. «Ich bin ein sehr ehrgeiziger Spieler und versuche, jedes Spiel und jeden Wettbewerb zu gewinnen. Wir werden in allen Wettbewerben unser Bestes geben. Wir wollen überall ins Finale kommen und in der Bundesliga bis zum Ende durchhalten», sagte Wirtz. 

Am Dienstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) hat er im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfB Stuttgart die Chance, den nächsten Schritt in Richtung Finale in Berlin zu machen. Danach folgt am Samstag der Bundesliga-Gipfel gegen Bayern München. In der Europa League hat Bayer das Achtelfinale erreicht. Und im Sommer steht mit der DFB-Auswahl die Heim-EM an.