Fußballspieler bei Regen im Stadion.
Münchens Joshua Kimmich kommt zum Training. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

München (dpa) – Der FC Bayern München ist im Kampf um die Tabellenspitze auf die Pflichtaufgabe gegen Borussia Mönchengladbach fokussiert, aber der Bundesliga-Gipfel bei Bayer Leverkusen in einer Woche rückt unwillkürlich auch schon in den Blick. Trainer Thomas Tuchel durfte sich vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) darüber freuen, dass der an der Schulter verletzte Joshua Kimmich im Countdown auf das Gladbach-Spiel zumindest wieder seine ersten Laufrunden drehte. Eine Option für den Klassiker gegen die Fohlenelf ist der Mittelfeldchef allerdings noch nicht. Doch in Leverkusen möchte Kimmich unbedingt wieder dabei sein.

«Jo kann gut mit Schmerzen umgehen, er ist ein Fighter. Er kann schon einige Übungen machen. Wir müssen von Tag zu Tag schauen, was vom Schmerz möglich ist», sagte Sportdirektor Christoph Freund. «Er ist da sehr positiv und wir werden sehen, wie die nächste Woche aussieht.» Man dürfe allerdings nicht zu früh beginnen, weil sonst die Gefahr bestünde, dass eine größere Verletzung die Folge sein könnte.

Besonders gewarnt sein müssen bei der Partie gegen die Gladbacher Leroy Sané und Matthijs de Ligt. Der Flügelspieler und der aktuelle Abwehrchef wären nach einer weiteren Gelben Karte für den Liga-Knaller in einer Woche gesperrt. Das wäre für die Münchner bitter, da aktuell schon Kingsley Coman, Serge Gnabry, Konrad Laimer, Dayot Upamecano und mehrere Ergänzungsspieler ausfallen. Minjae Kim ist noch mit Südkorea beim Asien-Cup im Einsatz.

Ein besonderes Spiel könnte die Partie gegen die Elf vom Niederrhein für Thomas Müller werden. Der 34-Jährige steht vor seinem 500. Sieg als Bayern-Profi. Das schaffte noch keiner zuvor. Es kämen «echte Wochen der Wahrheit» auf den FC Bayern zu, erklärte Müller. Gladbach, Leverkusen und dann das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Lazio Rom – Müller wünscht sich, danach mit 502 Siegen an der Spitze der Münchner Statistik geführt zu werden.