Der iranische Schriftsteller Navid Kermani sitzt während einer Podiumsdiskussion auf der Bühne. Foto: Thomas Banneyer/dpa/Archivbild

Köln (dpa) – In Köln beginnt am Dienstag (17.00 Uhr) das größte deutsche Philosophie-Festival, die Phil.Cologne. Zum Auftakt diskutieren der israelische Soziologe Natan Sznaider und der Schriftsteller Navid Kermani die Situation in Israel und Gaza. Auch bei weiteren Veranstaltungen steht der Nahostkonflikt im Mittelpunkt. So erörtert der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, die Kriegsführung Israels und der Hamas und beschäftigt sich mit der Frage, ob der Konflikt jemals friedlich beigelegt werden kann. Auch die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz, eine scharfe Kritikerin des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, bespricht die Situation in Israel und im Gazastreifen sowie grassierenden Antisemitismus.

Insgesamt umfasst die Phil.Cologne dieses Jahr erstmals 40 Veranstaltungen. Das Festival dauert bis zum 18. Juni.