Die Pflegefachkräfte in Anerkennung Emad Hashem aus Ägypten (l-r) und Kaouther Toumi aus Tunesien nehmen an einem Praxistraining zur Körperpflege teil. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – In den Schulen des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen haben laut einer Befragung des Statistischen Landesamtes 12 Prozent aller Schüler eine ausländische Staatsangehörigkeit. Überdurchschnittlich hoch war demnach am Stichtag 15. Oktober 2023 der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgängen Pflegefachassistenz (30 Prozent) und Pharmazeutisch-technische Assistenz (27 Prozent), wie die Behörde am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. In den Bildungsgängen Physiotherapie (5,7 Prozent), Ergotherapie (3,5 Prozent) und Notfallsanitätsdienst (0,4 Prozent) fielen die Anteile dagegen unterdurchschnittlich aus.

Als Ausländer gilt, wer nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Zum Vergleich: Ende 2022 lag der Ausländeranteil an der NRW-Gesamtbevölkerung bei 17 Prozent.

An der freiwilligen Erhebung nahmen 385 von 455 Schulen des Gesundheitswesens teil. Es wurden Daten für 16.510 Personen gemeldet. 69 Prozent davon waren Frauen. In den Bildungsgängen Pharmazeutisch-technische Assistenz und Ergotherapie waren mehr als 80 Prozent der Schüler weiblich. Im Bildungsgang Notfallsanitätsdienst lag die Frauenquote bei 28,4 Prozent.